Sexualtherapie für Einzelne und Paare


gedacht ist nicht gesagt,
gesagt ist nicht gehört,
gehört ist nicht verstanden,
verstanden ist nicht einverstanden.

Eine neue Partnerschaft beginnen wir meist mit vielen Wünschen und großen Erwartungen. Wir wollen uns geliebt fühlen und Liebe verschenken -"einfach glücklich sein". Früher oder später zeigt sich, dass "Liebe leben" für den Alltag und in der Sexualität leider kein Unterrichtsfach in der Schule war. Häufig ist es auch so, dass unsere Eltern uns nicht ausreichend vorgelebt haben, wie eine Paarbeziehung liebevoll gelingen kann. Wie können wir als Paar mit unseren Konflikten konstruktiv umgehen - wie können wir damit umgehen, wenn wir uns gerade unverstanden und ungeliebt fühlen?

Kränkungen und Streit können zu Vermeidungsverhalten in der Kommunikation und in der Sexualität führen (häufig wird dann auch Kuscheln und Zärtlichkeit vermieden). Wenn Probleme auftauchen, erscheinen sie manchmal unlösbar. Es müssen aber gar keine akuten Konflikte vorliegen - auch ungelöste Probleme, unterschiedliche Auffassungen über die gemeinsame Sexualität (Frequenz, Spielarten, Bedürfnisse) können zu sexuellen Störungen bei einem oder beiden Partnern führen. Veränderung ist meist nicht möglich, wenn über Sexualität bzw. dem Thema "dahinter" nicht oder nur begrenzt gesprochen werden kann.

Für Paare können gemeinsame Sexualtherapie-  bzw. Paartherapie- Stunden gewissermaßen ein "Forum" darstellen, in dem unter professioneller Begleitung und Moderation die schwierigen Themen besprochen und gelöst werden können.

hier ein witziges Filmchen "Eheberatung": www.youtube.com/watch?v=AFz_R98MPMI

"Guter Sex fällt nicht vom Himmel => Liebe machen kann mann lernen" - die Dokuserie im ZDF "Make love" bringt einige hilfreiche Themen z.B. Keine Lust auf Sex
https://www.zdf.de/dokumentation/make-love/make-love-keine-lust-auf-sex-ann-marlene-henning-zeigt-wege-100.html
Die Homepage von Ann-Marlene Henning: www.make-love.de

Für Einzelne kann der geschützte Rahmen die Möglichkeit bieten, offen die eigenen Themen anzuschauen und zu bearbeiten.

Schwierigkeiten in der Sexualität werden oft als schamhaft und peinlich erlebt. Bin ich denn eine "richtige" Frau/ ein "richtiger" Mann, wenn ich sexuell nicht oder nicht mehr "normal gut" funktioniere. Die Schamgefühle führen häufig dazu, dass versucht wird die Probleme zu überspielen oder zu übergehen. Störungen oder Schmerzen lassen sich aber meist irgendwann nicht mehr übergehen - und was dann?

Hier setzt die professionelle Beratung an und zeigt neue Lösungswege auf.

Häufige Themen weshalb eine Sexualtherapie gesucht wird:

  • Unsicherheiten in der Sexualität
  • Langeweile und Eintönigkeit in der Sexualität
  • Vermeidungsverhalten
  • Unterschiedliche Bedürfnisse beider Partner
  • Sexuelle Unlust von Frauen und zunehmend auch von Männern
  • Orgasmusprobleme
  • Potenz,- Erektionsstörungen
  • Schmerzen oder unangenehme Empfindungen beim Sex
  • Sexuelle Orientierung und Identität
  • Vaginismus


Es geht mir darum Menschen zu unterstützen, die lernen und sich darauf einlassen wollen, sich als Partner wie neu zu entdecken. Dazu gehört in Kontakt zu gehen mit sich und dem Partner, neu zu lernen wirklich zuzuhören d.h. sich selber dabei zu spüren mit dem was gesagt wird und was es in mir auslöst. Wie können wir miteinander reden, ohne Vorwürfe und die Kritik des Anderen wirklich erstnehmen? Kränkungen, Missverständnisse und blockierte Energie kann sich lösen. Es werden neue Erfahrungen von Verständnis und Liebe gemacht und dadurch ist dann auch wieder mehr Nähe möglich.

Abschließend sei angemerkt, dass es in der Sexualtherapie zu keinerlei Form von sexuellen Berührungen kommt. Ich arbeite neben dem Gespräch auch mit therapeutischen Körper- und Wahrnehmungsübungen.

Infos über die Beckenbodenmuskulatur: http://de.wikipedia.org/wiki/Musculus_pubococcygeus
Infos über das Beckenbodentraining: http://www.dr-walser.ch/index.html?kegel.htm

Beckenbodentraining fördert Ihre Sexualität. Gerne zeige ich Ihnen sehr wirksame Übungen.
https://schrotundkorn.de/gesundheitwohlfuehlen/lesen/beckenboden-uebungen.html

Für Paare sind "Zwiegespräche" oft hilfreich um nicht zu vergessen oder zu lernen wie aktives zuhören und sich zu trauen wirklich von sich zu erzählen, möglich wird.
"Vom Herzen reden": http://www.zwie-gespraech.de/2.html
https://www.aufwindinstitut.com/wp-content/uploads/zwiegesprch.pdf

Internet, Smartphone und die sexuelle Entwicklung Heranreifender:

https://www.diagnose-media.org/artikel/detail&id=51

Unglaubliche Verhütungsmethoden:
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.empfaengnisverhuetung-diese-unglaublichen-verhuetungsmethoden-sind-zum-glueck-pass.62dba85a-f0cf-4eb1-87d6-845b630cb361.html

Mein Buchtip:

Frauenkörper - Frauenweisheit von Dr. med. Christiane Northrup
Dieses Buch kann viele Fragen beantworten, wie wir Frauen uns selber unterstützen können gesund zu bleiben oder zu werden. Frau Dr. Northrup hilft Frauen dabei herauszufinden was sie krank gemacht hat und ermutigt sie auf ihren eigenen Körper und ihre innere Stimme zu hören.

https://www.buecher.de/shop/fachbuecher/frauenkoerper-frauenweisheit/northrup-christiane/products_products/detail/prod_id/27947196/

Hier eine Beschreibung zum Diaphragma, ein Verhütungsmittel welches leider zu wenig bekannt ist: https://www.profamilia.de/themen/verhuetung/diaphragma.html

Auf der Homepage sind auch viele interessante Artikel für Frauen und Männer zu finden:  www.mann-frau.com

2 junge Studentinnen hatten mich im Mai 2016 zum Tabuthema Masturbation interviewt:
http://redaktionzukunft.de/?q=node/1434
die Unsicherheit der Männer dazu: https://www.youtube.com/watch?v=cbaF2pZtD-s

Einige Fragebögen rund um das Thema Sexualität: https://www.netzwerk-sexualtherapie.de/organisation/php/liste_psychotests.php

"Die erotische Krise ist normal. Richtig verstanden ist sie der Anstoß zu innerem Wachstum."
David Schnarch - Sexualtherapeut + Autor